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	<title>Mit dem Fahrrad unterwegs...</title>
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	<description>Ein Radreise Blog</description>
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		<title>Mit dem Fahrrad von Hamburg um die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 09:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Die beiden Hamburger Andreas und Johanna sind am am 1. März 2011 von Hamburg aus aufgebrochen und wollen „Mit dem Fahrrad von Hamburg um die Welt“. Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran,  Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, &#8230; <a href="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/mit-dem-fahrrad-von-hamburg-um-die-welt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Die beiden Hamburger Andreas und Johanna sind am am 1. März 2011 von Hamburg aus aufgebrochen und wollen „Mit dem Fahrrad von Hamburg um die Welt“. Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran,  Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, China, Vietnam, sind nur einige Länder die die beiden durchfahren wollen. Mittlerweile sind sie auch schon 52 Tage unterwegs und haben 2680 km zurückgelegt. In ihrem Blog <a href="http://www.cycle-the-world.de">www.cycle-the-world.de</a> findet ihr von Zeit zu Zeit kurze Berichte, Fotos und Videos über das aktuell Erlebte und natürlich auch weitere Informationen zu den beiden.</p>
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		<title>Der Ruhrtalradweg</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise- & Tourentipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weg und ein paar Daten Im Jahr 2008 radelten wir den, am 30. April 2006 eröffneten, Ruhrtalradweg von der Quelle in Winterberg bis nach Bochum. Der gesamte Radweg, 230 Kilometer lang, verläuft allerdings von der Quelle der Ruhr (674 &#8230; <a href="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/der-ruhrtalradweg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-842" title="Titelbild Der Ruhrtalradweg" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2011/04/Titelbild-Der-Ruhrtalradweg.jpg" alt="" width="640" height="225" /></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Weg und ein paar Daten<br />
</strong>Im Jahr 2008 radelten wir den, am 30. April 2006 eröffneten, Ruhrtalradweg von der Quelle in Winterberg bis nach Bochum. Der gesamte Radweg, 230 Kilometer lang, verläuft allerdings von der <a title="Wikipedia Ruhrquelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrquelle" target="_blank">Quelle der Ruhr</a> (674 m NN) bis zu deren Mündung (17 m NN) in den Rhein nach Duisburg. Der überwiegend am Fluss verlaufende Radweg führt durch waldreiche Mittelgebirgslandschaften und landwirtschaftlich geprägte Gegenden.<span id="more-692"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Radweg wurde vom ADFC als „Qualitätsroute“ mit vier Sternen prämiert, sowie mit dem Qualitätssiegel des Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V. – „Radroute des Jahres 2007 in Nordrhein-Westfalen“ ausgezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In 23 Etappen durch 23 Ruhrstädte und -gemeinden</strong><br />
Insgesamt 23 Ruhrstädte und –gemeinden gibt es im Verlaufe des Radweges zu erkunden. Sehr gut empfanden wir dabei, dass ein sehr großer Anteil der Strecke außerhalb der Hauptverkehrsstraßen entlang führt. Für die, die das ein oder andere Mal Probleme mit der Orientierung haben, sei gesagt, dass die Strecke sehr gut mit Orts- und Kilometerangaben, sowie dem Ruhrtalradweg Logo beschildert ist. Eine Etappenkarte mit Angaben zu den Entfernungen findet ihr unter <a title="Ruhrtalradweg Etappenkarte" href="http://www.ruhrtalradweg.de/ruhrtalradweg__1/etappenorte/etappenkarte" target="_blank">www.ruhrtalradweg.de</a></p>
<h5 style="text-align: justify;"><strong><em>Die Ruhrstädte und -gemeinden:</em></strong><br />
<em>Winterberg, Olsberg, Bestwig, Meschede, Arnsberg, Ense, Wickede, Menden, Fröndenberg, Iserlohn, Holzwickede, Schwerte, Hagen, Dortmund, Herdecke, Wetter, Witten, Bochum, Hattingen, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Duisburg</em><br />
<em> </em></h5>
<p style="text-align: justify;"><strong>Höhenprofil und Wegbeschaffenheit</strong><br />
Angenehm ist auch, dass der Ruhrtalradweg vom Höhenprofil her sehr gut für untrainierte zu bewältigen ist (Link Höhenprofil). Die Strecke scheint sehr gut mit dem Rennrad befahrbar zu sein, denn während unserer Zugfahrt nach Winterberg konnten wir erfahren, dass der ein oder andere Rennradler die Strecke an einem Tag fahren wird. Auch sonst scheinen Tagesradler, Rennradler und Mountainbiker die überwiegende Mehrheit auf dem Radweg zu sein. Tourenradler mit etwas mehr Gepäck waren eher selten zusehen. Ein Höhenprofil findet ihr auf <a title="Höhenprofil" href="http://www.deutschland-tourismus.de/DEU/natur_aktiv_erholung/aktivurlaub_radfahrerlebnis_flussrouten.htm?uid=a4fbf546dbb345ae1ef2cbe7adcf591b" target="_blank">www.deutschland-tourismus.de</a> oder auf <a title="Höhenprofil" href="http://www.ruhrtalradweg.de/ruhrtalradweg__1/karten/navigation/hoehenprofil" target="_blank">www.ruhrtalradweg.de</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übernachtungsmöglichkeiten und Unterkünfte</strong><br />
Vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten für Tourenradler soll es geben, die es auch mit Sicherheit in den Ruhrstädten und –gemeinden gibt aber wer gerne im Zelt auf Campingplätzen übernachten will, so wie wir, muss den einen oder anderen Umweg in Kauf nehmen. So haben wir für die erste Übernachtung den Campingplätze am Hennesee angefahren, die zweite Nacht am Sorpesee verbracht und nur zur letzten Übernachtung in der direkten Nähe zum Radweg einen Campingplatz gefunden. Allerdings soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass wir ja nur einen Teil des Ruhrtalradwegs gefahren sind und hinter Bochum könnte es schon wieder ganz anders aussehen. Ein umfangreiches Verzeichnis diverser Unterkünfte im Ruhrgebiet sowie Sauerland entlang der Strecke findet ihr auf <a title="Ruhrtalradweg Übernachtungsmöglichkeiten" href="http://www.ruhrtalradweg.de/ruhrtalradweg__1/uebernachten/qualitaetsbetriebe" target="_blank">www.ruhrtalradweg.de</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karten und GPS-Track<br />
</strong>Zur der gut ausgeschilderten Strecke haben wir zusätzlich die Karte <a title="Ruhrtal-Radweg 1 : 50 000: Kompakt-Spiralo" href="http://www.amazon.de/gp/product/3870734760/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mitdemfahrrun-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3870734760" target="_blank">Ruhrtal-Radweg 1 : 50 000: Kompakt-Spiralo</a> zur Hilfe genommen. Die aktuelle Ausgabe ist aus 2010 und sollte damit auf dem neusten Stand sein. Unsere war von 2007 und hat uns gut geholfen.  Neben der kompakten Spiralo Karte gibt es auch noch das<a title="Bikeline Radtourenbuch, Ruhrtal-Radweg. Vom Sauerland an den Rhein" href="http://www.amazon.de/gp/product/3850000605/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mitdemfahrrun-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3850000605" target="_blank"> Bikeline Radtourenbuch, Ruhrtal-Radweg. Vom Sauerland an den Rhein</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mit Hilfe von GPS navigieren möchte, der findet auf <a title="GPS-Daten für den RuhrtalRadweg" href="http://www.ruhrtalradweg.de/ruhrtalradweg__1/karten/navigation/gps_daten_fuer_den_ruhrtalradweg" target="_blank">www.ruhrtalradweg.de</a> alle relevanten Daten sowie einen offiziellen Track zum herunterladen.</p>
<p>Viele weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website <a title="Offizielle Ruhrtalradweg Website" href="http://www.ruhrtalradweg.de" target="_blank">www.ruhrtalradweg.de</a></p>
<p>Fotos unserer Tour findet ihr auf flickr im <a title="Ruhrtalradweg 2008 Album auf flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626467947665/" target="_blank">Ruhrtalradweg 2008 Album</a></p>
<p>Weitere Links:<br />
<a href="https://picasaweb.google.com/yerunov/Ruhrtalweg?authkey=Gv1sRgCJjnz9aerOCvNg#" target="_blank">Ruhrtalradweg Fotos</a><br />
<a title="www.rad-forum.de - Tour de Ruhr 2011" href="http://www.rad-forum.de/topics/717631#Post717631" target="_blank">Reisebericht</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img class=" ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd ovykbgbvrflliavdnrbd aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh aiwqzavipranqigxgczh brrhclavilkokojkubpt brrhclavilkokojkubpt brrhclavilkokojkubpt brrhclavilkokojkubpt" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3870733896" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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		<title>Fotos auf flickr</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 22:15:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach ein wenig hin und her hab ich mich dazu entschieden alle Fotos auf flickr abzulegen. Zum Fotostream geht´s hier lang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ein wenig hin und her hab ich mich dazu entschieden alle Fotos auf flickr abzulegen. Zum Fotostream geht´s <a title="Mit dem Fahrrad unterwegs auf Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/" target="_blank">hier</a> lang.</p>
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		<title>Vollbepackte Fahrräder</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 18:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich schon immer mal gefragt hat mit wieviel Gepäck andere Radfahrer unterwegs sind sollte sich einmal die Fotos auf dieser Seite ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-845" title="Titelbild vollbepackte Fahrräder" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2011/04/Titelbild-vollbepackte-Fahrräder.jpg" alt="" width="640" height="225" /></p>
<p>Wer sich schon immer mal gefragt hat mit wieviel Gepäck andere Radfahrer unterwegs sind sollte sich einmal die Fotos auf <a href="http://www.pbase.com/canyonlands/fullyloaded" target="_blank">dieser Seite</a> ansehen.</p>
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		<title>Moselradweg 2008 &#8211; Fotoalbum</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 18:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fotoalbum zum Moselradweg 2008 findet Ihr auf flickr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626468068193/"><img class="aligncenter size-full wp-image-854" title="Moselradweg 2008" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2011/04/Titelbild-Moselradweg.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a></p>
<p>Das Fotoalbum zum <a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626468068193/">Moselradweg 2008</a> findet Ihr auf flickr.</p>
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		<title>Ruhrtalradweg 2008 &#8211; Fotoalbum</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 17:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fotoalbum zum Ruhrtalradweg 2008 findet ihr auf flickr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626467947665/"><img class="aligncenter size-full wp-image-848" title="Ruhrtalradweg 2008" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2011/04/Titelbild-Ruhrtalradweg.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a></p>
<p>Das Fotoalbum zum <a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626467947665/">Ruhrtalradweg 2008</a> findet ihr auf flickr.</p>
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		<title>Nordseeküstenradweg 2009 Deutschland &#8211; Fotoalbum</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 16:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise- & Tourenberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nordseeküstenradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fotoalbum Nordseeküstenradweg 2009 Deutschland findet ihr auf flickr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626592131456/"><img class="aligncenter size-full wp-image-851" title="NordseekuÌstenradweg 2009 Deutschland" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2011/04/Titelbild-Nordseeküstenradweg-Deutschland.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a></p>
<p>Das Fotoalbum <a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626592131456/">Nordseeküstenradweg 2009 Deutschland</a> findet ihr auf flickr.</p>
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		<title>Nordseeküstenradweg Norwegen 2008 &#8211; Reisebericht</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 13:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise- & Tourenberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Stavanger]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Reisebericht über unsere erste längeren Radreise im Sommer 2008. Mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Oslo und dann mit dem Zug nach Kristiansand von wo aus wir unsere Tour starteten. Wir radelten bei schönsten Wetter knapp 2 1/2 Woche &#8230; <a href="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/nordseekuestenradweg-norwegen-2008-reisebericht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662083159/"><img class="aligncenter size-full wp-image-857" title="Titelbild Nordseeküstenradweg Norwegen" src="http://www.mitdemfahrradunterwegs.de/wp-content/uploads/2009/01/Titelbild-Nordseeküstenradweg-Norwegen.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Reisebericht über unsere erste längeren Radreise im Sommer 2008. Mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Oslo und dann mit dem Zug nach Kristiansand von wo aus wir unsere Tour starteten. Wir radelten bei schönsten Wetter knapp 2 1/2 Woche bis nach Stavanger. Genug Zeit um alle Eindrücke zu geniessen und einen unvergesslichen Urlaub zu erleben.<span id="more-335"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Fotoalbum <a title="Nordseeküstenradweg 2008 - Norwegen Fotoalbum" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/sets/72157626594320266/" target="_blank">Nordseeküstenradweg 2008 &#8211; Norwegen</a> mit allen Fotos findet ihr auf flickr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 1</strong><strong><br />
</strong><strong>Abflug von Düsseldorf nach Oslo</strong></p>
<p><a title="Abflug von Düsseldorf nach Oslo von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662709310/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5026/5662709310_52e1b7d6bd_z.jpg" alt="Abflug von Düsseldorf nach Oslo" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Da standen wir nun, die Fahrräder (provisorisch) verpackt und der Flughafen Trolly voll mit unserem Gepäck, bereit für die erste längere Fahrradreise. Leider mussten wir ziemlich lange auf den Check-In warten, weil wir viel zu früh von Bochum aus nach Düsseldorf gefahren sind und mit Stau gerechnet hatten aber keinen hatten. Um ca 19.50 Uhr, mit 15 Minuten Verspätung hob dann unser Flieger Richtung Oslo ab. Mit einem komischem Gefühl im Bauch, ob auch alles ankommt und ob alles mit den Fahrrädern in Ordnung ist, landeten wir in Oslo um kurz nach 22 Uhr. Nach kurzer Wartezeit kam dann auch unser Gepäck und die Fahrräder konnte ich am Sondergepäck abholen. Wir montierten noch schnell die Pedale und stellten die Lenker gerade bevor wir uns in die Ankunftshalle begaben. Und nun begann eine etwas längere Wartezeit, da wir ein paar günstige Zugtickets gekauft hatten waren wir nicht so flexibel mit der Abfahrtszeit und so mussten wir bis ca. 10.00 Uhr morgens auf unseren Zug warten. Wir suchten uns einen Platz, rollten die Schlafsäcke aus und legten uns schlafen und das nicht alleine um uns herum waren noch einige andere mit Trekkingrucksäcken und Fahrrädern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 2</strong><strong><br />
</strong><strong>Mit dem Zug von Oslo nach Kristiansand und per Rad nach Aros</strong></p>
<p><a title="Kristiansand Hbf von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662144383/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5024/5662144383_3d1207408c_z.jpg" alt="Kristiansand Hbf" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Geschafft, die Nacht und der halbe Tag am Flughafen waren überstanden. Richtig schlafen konnte ich nicht. Nach einem mageren Frühstück ging es um ca 10.30 Uhr los, wir fuhren mit dem Zug vom Flughafen zum Bahnhof nach Oslo und von dort aus sollte es weiter nach Kristiansand. Bevor es nach Kristiansand ging besorgten wir uns in Oslo noch eine Gaskartusche damit wir unsere mitgebrachten Essensrationen (Fertignudeln, die ich erstmal weder essen noch sehen kann) für die nächsten Tage zubereiten konnten, der passende Laden dafür war auch schnell gefunden und so gingen wir wieder zurück zum Bahnhof. Kurz nachdem wir am Bahnsteig ankamen, fuhr auch schon der Zug ein, der uns nach Kristiansand bringen sollte. Beim verladen der Räderwurde uns diesmal nicht geholfen, was aber auch kein Problem war, da man die Räder und das Gepäck in Ruhe einladen konnte. Nach kurzer Zeit war alles im Gepäckwagen verstaut und die Fahrt konnte losgehen.Der Zug setzte sich in Bewegung und wir verbrachten einige Zeit im Gepäckabteil bei den Rädern und Gepäck trotz reservierter Sitzplätze. Irgendwann aber zogen wir es dann doch vor die bequemeren Sitzplätze einzunehmen und erhielten so einen Vorgeschmack wie Norwegens Natur aussieht. Der Zug ratterte über die Gleise und wir verbrachten die Zeit mit schlafen und zwischen drin Landschaft bestaunen. Ca 5 Stunden später hielt der Zug dann endlich in Kristiansand und unsere geplante Tour mit den Fahrrädern konnte jetzt so richtig losgehen. Bei schönstem Wetter und 30 Grad beluden wir die Räder und radelten in Richtung Mandal.Ein kurzer Zwischenstopp im Supermarkt brachte uns das nötige Wasser für den Rest des Tages und die Erkenntnis, dass norwegischesMineralwasser irgendwie salziger schmeckt als unseres. Weiter ging es über befestigte Straßen zu einem Teil-Stück in einem Wald und hier begann der erste Kampf auf unbefestigtem Boden. Schon nach kurzer Zeit kamen wir ordentlich ins schwitzen, kein Wunder bei 30 Grad und dem schwierigen Boden, dennoch die Landschaft entschädigt für alles. Immer wieder glasklares Wasser in dem sich der blaue Himmel spiegelte. So schwer und langsam der erste Aufstieg war so rasant ging es wieder Abwärts.Auf den unbefestigten Boden folgte wieder normaler Asphalt und wir kamen zügiger vorran, allerdings mussten wir feststellen das wir es heute nicht mehr bis nach Mandal schaffen würden. So steuerten wir Sogne an und machten auf dem Aros Campingplatz schluss für den heutigen Tag. Schnell war das Zelt aufgebaut, die Isomatten ausgerollt und die Schlafsäcke ausgepackt. Sarina machte sich noch etwas zu essen während meiner einer schon Schafe zählte.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 21 km</em><br />
<em>Zeit: 3 Std 35 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 5,98 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 383 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 3<br />
</strong><strong>Von Aros nach Mandal</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-23-36 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662719736/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5270/5662719736_a1d881736f_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-23-36" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter ging unsere Reise, ohne Frühstück im Bauch, von Aros bis nach Mandal. Schon nach ein paar hundert Metern kamen wir zu einem schönen Strand, geschützt von Bäumen, an dem wir auch super unser Zelt hätten aufschlagen können. Der Weg ging weiter mit Bergen, die nicht enden wollten. Wenn der &#8216;kleine Hunger&#8217; kam stärkten wir uns mit kurzen Pausen und Corny. Dass wir so nicht viel weiter kommen, wurde uns am Nachmittag klar, und selbst Martin war am fluchen und kam die Berge kaum noch raufgefahren. Ein paar Berge und Pferdekoppeln weiter kamen wir zum Tregde Feriensenter Mandal. Das Paradies, wie es uns schien und wir entschieden uns dort im Restaurant Marinaen etwas zu essen, um zu Kräften zu kommen. Heute sollte unser Ziel schließlich der Campingplatz Sjosanden Feriensenter as Mandal sein. In dem Restaurant entschieden wir uns für einen Salat, mit Pesto, Brot und Pinienkernen. Gestärkt mit Salat, Cola und Bier ging es nach ca. einer Stunde Pause weiter für uns. Entspurt. Die letzten Kilometer schafften wir sehr gut und sahen schon bald unserem Ziel entgegen. Am Campingplatz angekommen, konnten wir uns einen Platz für unser Zelt suchen, wie wir wollten. Nach einer kurzen Rundfahrt mit dem Rad über den Platz entschieden wir uns für ein Plätzchen nicht weit entfernt von dem Duschhaus, umgeben von deutschen und holländischen &#8216;Nachbarn&#8217;. Nach einer erfrischenden Dusche sahen wir uns den anliegenden Strand an, um auch ein paar Fotos zu machen. Danach machten wir uns etwas zu essen im Zelt und diesmal zählte ich schon Schäfchen, während Martin im halbdunkel noch mal zum Strand loszog, um ein paar schöne Fotos zu schießen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 44 km</em><br />
<em>Zeit: 8 Std 32 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 5,18 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 474 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 4<br />
</strong><strong>Von Mandal nach Lyngdal</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a title="Norwegen-2008-07-24-110 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662159395/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5222/5662159395_b33f657880_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-24-110" width="640" height="426" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Ausgeruht ging es am nächste Tag von Mandal aus nach Lyngdal. Wie jeden Morgen bauten wir zügig das Zelt ab, verpackten alles und frühstückten &#8220;leckere&#8221; Brötchen mit &#8220;Nutella&#8221; aus der Tube. Leicht genervt vom auf und ab am vorherigen Tag sollte es nicht besser werden, viel schlimmer, auf uns warteten die ersten 200 Höhenmeter. Aber ersteinmal ging es gemütlich durch Mandal. Wir folgten den Schilder des Radwegs und kamen zum ersten kleineren Anstieg. Ohne große Mühe fuhren wir Hoch, doch was dann auf uns wartetet machte keinen richtigen Spass, der Weg ging entlang an einem Golfplatz und führte weiter auf unbefstigtem Untergrund in einen Wald und von hier an ging es nur langsam vorran. Schmunzelnt fuhr der ein oder andere Mountainbikefahrer ohne Gepäck an uns vorbei und ich konnte es verstehen. Es war anstrengend die Steigungen mit Gepäck zu überwinden, das ein oder andere mal mussten wir die Räder sogar zu zweit hochschieben. Nach dem Wald folgte natürlich wieder normaler Asphalt, was auch gut war, hier konnten wir uns ein wenig erholen und machten nach einiger Zeit unter einem schattenspendenden Baum Pause. Ausgeruht ging es weiter. Endlich fuhren wir entlang am Meer, bzw. das Meer war näher als sonst. An einem schönen Stück Strand machten wir noch einmal Pause und kühlten unsere Füße im Wasser ab und hier gab es eine Überraschung, die Quallen im Meer waren alles andere als harmlos (oder wir zu empfindlich), wir kamen einer zu nah und konnten von da an den Rest des Tages mit brennenden und juckenden Füßen weiter fahren. Zügig ging es nach dem schönen Strand weiter und nach einer rasanten Abfahrt kam nun der Anstieg auf 200 m. Die Sonne im Nacken, machten wir uns an den Aufstieg. Schiebend, radelnd, schiebend, schiebend, radelnd usw. ging es bei 30 Grad hinauf. Teilweise fuhr oder schob ich mein Fahrrad ein Stück, stellte es ab und half Sarina beim schieben. Entlastung für die Oberschenkel und Anstrengung für die Waden. So kam ich ganz gut zurecht und am Ende konnten wir stolz auf uns sein, die 200 m erreicht zu haben. So lange der Aufstieg dauerte so rasant ging es Abwärts, prima zum erholen. Bis zum Zeltplatz waren es nur noch einige Kilometer und ich freute mich schon auf meinen Schlafsack. Der Campingplatz war erreicht und das Zelt schnell aufgebaut und zum schlafen fertig gemacht, vorher gab es noch &#8220;leckere&#8221; norwegische Bratwürstchen (ich bevorzuge dann doch lieber die Deutschen) und eine Tomatensuppe als Vorspeise. Hinter dem Campingplatz gab es einen See/Fjord mit einem &#8220;Sandstrand&#8221;, wir schauten der untergehenden Sonne zu und als diese verschwunden war, lagen wir in unseren Schlafsäcken und erholten uns von einem anstrengenden Tag.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 50 km</em><br />
<em>Zeit: 11 Std 1 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 4,57 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 763 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 5<br />
</strong><strong>Von Lyngdal nach Farsund</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-25-196 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662168711/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5064/5662168711_6a9a770a4f_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-25-196" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der 5. Tag war garnicht so anstrengend. Wir hatten schon schlimmeres erlebt. Sehr lustig war nur, dass es von Farsund aus ersteinmal steil Bergauf ging. Die letzten geplanten Kilometer schafften wir ganz gut. Als kaum noch Schilder zum Campingplatz kamen, entschieden wir uns, einen kurzen Abstecher mit den Fahrrädern zum Strand zu machen. In der Gegend gab es eh kaum Häuser und wenn doch, dann standen sie leer, weil wegen der anliegenden (lauten) Fabriken ein unangenehmer Duft in der Luft lag. Also, ab durch die Dünen, hin zum Meer. Wir dachten uns, dass es von dort aus auch nicht mehr weit zum Campingplatz sein müsste und fuhren, nach einer kurzen Pause, den Strand entlang. Weiter und immer weiter und über die Dünen. Das war nun wieder nicht so einfach, da es sehr schwer ist ein vollbepacktes Fahrrad durch tiefen Sand zu schieben. Unterwegs begegnete uns ein Reh. Das ist leider auf unseren Fotos nur zu erraten, aber wir waren wirklich sehr nah dran. Den Campingplatz erreichten wir nach einem Umweg dann über den Strand. Der Campingplatz war von NAF (Norwegischer Automobilclub) ausgezeichnet. Nach vielem Hin und Her mussten wir mit Entäuschung feststellen, das der Boden viel zu schief und verbeult zum schlafen war. Nach einer langen Suchen haben wir einen (halbwegs) guten Platz in der Nähe der Duschhäuser gefunden. Mir ist unterwegs auch noch eine Packtasche gerissen. Die geklebten Nähte hatten sich einfach gelöst. Ich hatte auf beiden Seiten der Tasche faustgroße Löcher. Die Tasche hat Martin dann am nächsten Tag auseinandergeschraubt und genäht,  notdürftig. Meine Hose ist mir zwischendurch auch noch gerissen. Aber an keiner wichtigen Stelle und das ist auch ein anderes Thema&#8230; Als wir nach dem Duschen und Essen machen ins Zelt gingen, musste ich feststellen, dass ich leider nicht so gemütlich lag wie Martin. Unter mir war der Boden schief und so rutschte ich in meinem Schlafsack ständig von meiner Matte runter.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 34 km</em><br />
<em>Zeit: 12 Std 11 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 2,84 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 498 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 6<br />
</strong><strong>Von Farsund nach Kvinesdal</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-26-237 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662745048/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5190/5662745048_3652836112_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-26-237" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie so ziemlich jeden Morgen wurden wir auch diesesmal von der Sonne geweckt. Wir krochen aus dem Zelt und fingen an mit der einkehrenden Routine unsere Sachen zusammen zu packen. Doch bevor ich überhaupt richtig angefangen hatte irgendwas zu verpacken, fiel mir die gerissenen Hinterradtasche von Sarina ein. Diese hatte nämlich in den letzten Tagen begonnen auf beiden Seiten an den Klebestellen zu reissen. Zum Glück hatte Sarina eine Nadel und ein paar passende Fäden mitgenommen. Also begann ich kurzerhand die Taschen zu flicken und das mit einer Professionalität, die jeden Schneider hätte erblassen lassen (Vorweg, die Taschen haben den Rest der Tour gehalten und sind nicht weiter eingerissen). Nachdem ich mit der äußerst professionellen Reparatur fertig war, beluden wir die Räder und machten uns auf den Weg in Richtung Vestbygd, dort steht nämlich ein Leuchtturm den wir uns ansehen wollten. Der Weg zum Leuchtturm war mehr als erholsam, es ging vorbei an Feldern und entlang am Meer. So hatte ich mir eigentlich den ganzen Radweg vorgestellt, schön &#8220;flach&#8221; und immer/häufiger am Meer entlang. Nach einer Weile kamen wir dann in Vestbygd an, doch bevor es weiter zum Leuchtturm ging machten wir noch kurz an einem Imbiss halt und verdrückten zwei Hamburger. So gestärkt ging es weiter und wir erreichten nach kurzer Zeit den Leuchtturm (Lista Fyr). Angekommen am Leuchtturm machten wir erstmal Pause, der Wind blies uns nur so um die Ohren, doch der Ausblick war grandios. Man hatte einen fast endlos weiten Blick auf das Meer, konnte weit entfernte Segelschiffe sehen und die beeindruckenden Spiegelung der Sonne war das i-Tüpfelchen. Den Leuchtturm selbst haben wir nicht bestiegen, die Sicht von unten herauf war genug. Eine Besonderheit hatte der Lecuhtturm, auf dem Gelände waren drei bunte Hütten gebaut worden, spartanisch eingerichtet aber gemütlich. Jede dieser Hütte war so gebaut das man auf das Meer blicken und darin übernachten konnte. Wieviel das gekostet hätte weiss ich leider nicht mehr, aber wir haben es nicht gemacht und sind weiter geradelt. Den Leuchtturm hinter uns, wurde es natürlich zunehmend hügeliger, wie auch sonst. Zu allem übel wechselte dann der Belag mal wieder von Aspahlt auf unbefestigtem Boden. Es ging zwar weiter am Meer entlang doch dieser Abschnitt wurde zum ersten richtigen anstrengenden Teil des Tages. Die Sonne stand jetzt zur Mittagszeit ziemlich hoch und brannte gnadenlos, mit vielen kleinen Pausen war es aber auszuhalten und die Pausen machten es möglich den weiten Blick auf das Meer richtig zu genießen. Der Tag neigte sich so langsam dem Ende zu, aber wir hatten unser Tagesziel noch nicht erreicht. Nach einem weiteren langen und mühsamen Aufstieg ging es rasant abwärts in Richtung Kvindesdal. Dort angekommen suchten wir den auf der Karte eingezeichneten Campingplatz, doch leider war das kein richtiger Campingplatz sondern ein &#8220;Spass/ Freizeit-Was auch immer Bad-mit CampingWiese&#8221; und so beschlossen wir, da es schon dunkel und nach 23 Uhr war, auf einer Wiese neben einem anderen Zelt (dem einzigen um genau zu sein) unseres aufzubauen. Völlig geplättet vom Tag machten wir uns noch ein paar Nudeln und schliefen danach recht schnell ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 64 km</em><br />
<em>Zeit: 11 Std 19 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 5,72 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 975 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 7+8<br />
</strong><strong>Von Kvinesdal nach Feda</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-27-282 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662748728/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5189/5662748728_2ce3478db2_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-27-282" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Nacht startet wir ziemlich früh morgens. Da am Abend die Rezeption des Campingplatz nicht besetzt war, wollten wir eigentlich am Morgen zahlen, doch auch morgens war keiner zu sehen, also bauten wir das Zelt ab und radelten Richtung Feda los. Nach einem kurzen Halt an einer Tankstelle frühstückten wir erst einmal. Die ersten Kilometer waren ziemlich flach und so konnten wir den Tag entspannt beginnen. Nach knapp 10 Kilometer war es dann aber vorbei mit dem flachen und es begann mal wieder ein Aufstieg, diesmal auf ca. 160 m. Da wir aber schon sehr früh gestartet waren, hatten wir diesmal keine Probleme mit der sonst so starken Sonne und Mittagshitze. Die Strecke bis zum Ziel, einem Campingplatz nahe Feda, war recht unspektakulär und verlief nur auf normaler Straße. Erwähnenswert ist die kleine &#8220;Stadt&#8221; Feda, sehr idyllisch und direkt am Wasser gebaut. Wir durchquerten Feda und es waren nur noch wenige Kilometer bis zum Campingplatz ,doch vorher war noch einmal ein Aufstieg angesagt. Leider hatten wir dieses mal das Problem mit der Sonne und der Hitze und es gab so gut wie keine Möglichkeit Pausen im Schatten zu machen. Nach dem wir oben angekommen waren ging es weiter Richtung Campingplatz, dort angekommen suchten wir uns eine geeignete Stelle zum Zelt aufbauen und erholten uns von den anstrengenden Tagen mit schlafen, lesen und nichts tun. Am Abend beschlossen wir das wir ersteinmal 2 Tage bleiben, da der Campingplatz sehr schön gelegen war und vorallem sehr ruhig. Der anliegende kleine See machte es dann noch perfekt und wir genossen die 2 Tage Pause.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 19 km</em><br />
<em>Zeit: 4 Std 16 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 4,48 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 349 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 9<br />
</strong><strong>Von Feda nach Sokndal</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-29-318 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662750870/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5221/5662750870_352c9c83c0_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-29-318" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit 2 Tagen Erholung in den Beinen machten wir uns auf den Weg in Richtung Sokndal aber von der Erholung war nicht viel zu spüren, die Beine waren immer noch ziemlich schwer und wir hatten heute noch den höchsten Punkt, der Tour vor uns. Unser erstes Ziel für heute war Flekkefjord. Eigentlich wollten wir dort nur eine kurze Pause machen und etwas essen, dass wir dort aber fast den halben Tag verbrachten, hätten wir auch nicht gedacht. Wir radelten von Feda aus los und kamen eigentlich gut vorran. Nach einem recht harmlosen Aufstieg, konnten wir die Räder mehrere Kilometer laufen lassen, denn es ging überwiegend nur Berg runter. Angekommen in Flekkefjord macht wir erstmal eine Pause am Wasser, wir hielten die Füße ins Wasser und genossen die kurze Abkühlung. Vom Hunger getrieben suchten wir anschliessend einen Bäcker und wollten eigentlich nur ein paar Brötchen kaufen doch das naheliegende Pizza-&#8221;Restaurant&#8221; macht uns da einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand beschlossen wir dort Pizza zu essen. Wir setzten uns an einen freien Tisch und schauten kurz auf die Karte und waren uns einig, es gab für jeden eine Pizza mit Meeresfürchten. Eine Mittlere für Sarina und eine Große für mich, allerdings hätte auf der Karte stehen müssen GROß und RIESIG und so musste ich alleine eine fast Familien Pizza essen, was eindeutig zu viel war aber wir hatten ja auch Hunger. Den Preis der Pizza behalte ich einfach mal für mich! Während des Essens fiel Sarina auf, dass ihr T-Shirt auf dem Rücken nass wurde, etwas verwundert schaute ich mir ihren Rücken an und wir mussten feststellen das ihr leichter Sonnenbrand sich zu mittel großen Brandblasen entwickelt hatte. Etwas Ratlos und ohne passende Salbe fuhren wir, nachdem wir die Pizza aufgegessen, zu einer Apotheke, dort bekamen wir eine Feuchtigkeitssalbe/Brandwundsalbe, allerdings waren wir uns so unsicher was man bei solchen Brandblasen tun sollte und so entschieden wir uns in das örtliche Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen verwies man uns zurück in die Stadt, in eine normale Arztpraxis, also fuhren wir dort hin und von da an begann eine lange Wartezeit. Sarina verbrachte diese in der Praxis und ich draußen bei den Rädern. Nach einigen Stunden kam Sarina dann aus der Praxis und wir musste noch einmal zur Apotheke, um zwei neue Salben zu kaufen. So schlimm wie wir gedachte hatten war es gar nicht und eigentlich war die ganze Aufregen umsonst, aber wir fühlten uns doch deutlich erleichtert und konnten wesentlich beruhigter weiter fahren und so ging es Richtung höchsten Punkt unserer Tour. Die lange Wartezeit hatte unseren Zeitplan ziemlich durcheinander gebracht aber bevor wir uns darüber überhaupt richtig im Klaren waren, musste wir ersteinmal den Aufstieg meistern und der dauerte deutlich länger als gedacht. Nach einigen Stunden hatten wir dann auch das Schild erreicht und dort standen wir, 245m, völlig platt und fertig mit der Hoffnung, dass der Rest des Tages nicht so anstrengend weiter geht. Ein Blick auf die Karte sollte das eigentlich auch bestätigen, doch es kam natürlich alles anders. Kurs nachdem wir das Schild passiert hatten konnte wir auch schon die langsam untergehende Sonne bewundern, das Licht war traumhaft und entschädigte für Anstrengung. Unseren Weg kreuzte eine kleine Schlange ,die auf dem aufgewärmten Asphalt pausierte. ALs ich sie aus der Nähe fotografieren wollte, macht sie sich so schnell davon. So schnell wie die Schlange im Grünen verschwand so schnell ging es weiter Berg ab und wir konnten uns während der Abfahrt erholen. Doch dann kam das was keiner mehr von uns beiden wollte, nocheinmal so ein Aufstieg und zusätzlich ein wirklich dunkler Tunnel wartete auf uns. Jammern half nichts und so schoben und radelten wir in Richtung Tunnel. Etwas ratlos standen wir vor der Tunneleinfahrt, so dunkel? Keine Beleuchtung? Wir beschlossen die Räder durch den Tunnel zu schieben. Es war wirklich stock dunkel (wäre die Beleuchtung am Rad ausgefallen, glaube ich, wären wir wirklich in Panik geraten). Der Tunnel war geschafft und wir genossen die anschliessende Aussicht, die wir von hier oben hatten für einen kurzen Augenblick. Mittlerweile wurde es immer dunkler und unser Ziel, ein Campingplatz in der Nähe des Meeres, war noch weit entfernt. Etwas genervt und erschöpft ging es weiter. Wir kamen an einem Schild vorbei auf dem ein Campingplatz Hinweis angebracht war, doch aus irgendeinem Grund ignorierten wir es und beschlossen zum geplanten Campingplatz zu fahren. Ein großer Fehler, der geplante Campingplatz war noch deutlich weiter entfernt als angenommen. Es wurde immer dunkler und zu allem Übel ging uns das Wasser aus. Wir fuhren, jetzt völlig enkräftet, in der Dunkelheit nach einem Schlafplatz suchend umher. Zum Glück kamen wir durch &#8220;Sogndalsstranda&#8221;, zuerst fuhren wir einfach durch den Ort durch, doch als wir fesstellen mussten das es keinen Sinn macht noch weiter zufahren kehrten wir wieder um. Beim Durchfahren, blieb uns ein kleines Hotel in Errinnerung. Auf der Rückseite unserer Karten waren Unterkünfte mit Telefonnummern angegeben und genau das Hotel war auch dabei. Ein kurzes Telefonat ergab, dass sie gerade schliessen wollten, aber auf uns warten würden und so fuhren wir zum Hotel zurück. Die Räder stellten wir hinter dem Hotel sicher ab und wir brachten unser Gepäck ins Zimmer. Das Zimmer war wirklich sehr schön und gemütlich. Nach ein paar Gläsern Wasser fühlten wir uns schon besser, die anschliessende Dusche tat den Rest und so konnten wir uns, wenn auch hungrig, schlafen legen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 58 km</em><br />
<em>Zeit: 13 Std 29 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 4,36 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 1169 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 10<br />
</strong><strong>Von Sokndal nach Egersund</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-30-361 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662186911/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5188/5662186911_3fac6f891e_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-30-361" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In dem Kultur-Hotel hatten wir eine warme aber auch eine sehr gemütliche Nacht. Den Wecker hatten wir uns früh gestellt, damit wir genügend Zeit für unsere geplante Strecke bis nach Egersund hatten. Erst einmal gönnten wir uns das Frühstück in dem Hotel. Das war ja schon fast wie im Paradies, wenn man sich sonst von Brötchen mit Nutella und dazu Wasser ernährt hat. An diesem Tag hatten wir uns aber auch extra den Bauch voll geschlagen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren die Strecke entlang, die wir eigentlich gestern schon zum Teil schaffen wollten. Erst dann erkannten wir, wie weit wir es doch noch gehabt hätten. Durch ständiges Berg auf und ab wurde die Strecke kaum weniger. Auf dem Weg nach Egersund begegneten uns zwei sehr lustige und verschmuste Pferde, sehr lustige Schafe und Martin hatte eine kurze Begegnung mit einem Reh. Als wir in Egersund angekommen sind haben wir uns erst einmal über einen Supermarkt her gemacht. Vor dem Supermarkt aßen wir Brötchen – natürlich mit Nutella oder eher Haselnusscreme. Wir gingen noch ein zweites Mal durch den Supermarkt und kamen zur Fleischtheke. Dort gab es frische Hähnen vom Grill für umgerechnet ca. 5 Euro. Noch mal das Paradies, dachten wir uns und nahmen uns ein ganzes Hähnchen mit, um dieses dann auf dem Campingplatz zu essen. Das Hähnchen war sehr frisch und noch warm. Martin packte es in seine Packtasche und wir fuhren los. Zeitgleich fing es an zu regnen. Und es regnete und regnete und regnete stärker und immer stärker, bis wir kaum noch etwas sehen konnten. Wir suchten Unterschlupf an einer Bushaltestelle. Nach einigen Minuten Pause und startklar in Regensachen, fuhren wir weiter zum Campingplatz. Bis dahin kam mir der Weg nicht so weit vor. Das lag vielleicht auch daran, dass wir kaum Berge auf dem Weg zum Campingplatz bewältigen mussten. Am Campingplatz angekommen meldeten wir uns an und fragten, ob noch eine kleine Holzhütte auf dem Platz frei wäre. Leider waren alle reserviert und so suchten wir uns einen Platz für das Zelt aus. Bezahlen sollten wir nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten. Wir hatten so einige Probleme die Heringe in die Erde zu bekommen, da der Platz wohl voll mit Steinen direkt unter der Erde war. Wir liehen uns noch einen Hammer vom Campingplatz-Betreiber. Umzingelt von kleinen Spatzen, die unsere Fahrräder sehr interessant fanden und sich auf ohne Angst darauf setzten, bauten wir das Zelt weiter auf. Es gab sogar eine kleine Hütte, in der man sich aufhalten konnte. Einen Schlüssel hierfür lag in einer Box, nutzbar für alle Gäste auf dem Campingplatz. Wir schnappten uns den Schlüssel, unsere Teller und das Hähnchen und verdrückten dieses genüsslich in der Hütte. In der Hütte gab es noch einen Fernseher, der defekt war und eine Gefriertruhe für Fisch. Diese wurde von den Anglern genutzt, da der Campingplatz direkt an einem Fluss lag. Nachdem wir das Hähnchen verdrückt hatten, schauten wir einem Angler am Fluss zu. Es hatte derweil aufgehört zu regnen. Wie es aussah, konnten in dem Fluss Lachse gefangen werden. Nachdem wir den Platz erkundet hatten legten wir uns ins Zelt und schliefen auch prompt ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 36 km</em><br />
<em>Zeit: 13 Std 21 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 2,74 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 474 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 11<br />
</strong><strong>Von Egersund nach Brusund</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-07-31-394 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662759938/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5229/5662759938_4e1e4ee021_z.jpg" alt="Norwegen-2008-07-31-394" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem es am vorherigen Tag erstmals geregnet hatte begrüßte uns an Tag 11 wieder das gleiche Wetter wie auch zu vor, nämlich mit viel Sonnenschein und keine Spur mehr von Regen, nur blauer Himmel. Wir packten unser Zelt und unsere Sachen zusammen und beluden wieder die Räder um uns auf den Weg zu machen. Nach kurzer Orientierungslosigkeit fanden wir dann aber wieder die Hinweisschilder des Radwegs. Unser Weg verlief eigentlich auf einem Weg der auch als Wanderweg ausgezeichnet war und so war die komplette Strecke aus unbefestigtem Schotter. Zu allem Übel gab es auch wieder etliche kurze sehr steile Steigungen zu bewältigen, die teilweise nur durch schieben überwunden werden konnten. Gleich zu Beginn fuhren wir über eine Brücke und trauten unseren Augen kaum unter uns schwammen wirklich riesige Lachse her, das Wasser war sehr klar und so konnte man sie gut erkennen. Am Ende der Brücke stand ein Angler, gerade als wir vorbei fuhren zog er einen dieser Lachse aus dem Wasser. Kurz darauf folgten dann aber auch schon die erwähnten Steigungen die wir aber eigentlich Problemlos überwanden. Irgendwann verließen wir den Wander/Radweg und kamen zu einem Streckenabschnitt der noch einmal an unseren Nerven und Kräften zerren sollte aber auch eine wunderschöne verlassene Landschaft bieten würde. Auf dem Abschnitt trafen wir niemanden weit und breit. Nur die Schafe die dort gehalten wurden beobachteten unsere Bemühungen die Strecke zu schaffen. Es ging auch wie zu vor auf unbefestigtem Boden auf und ab doch diesmal konnte man den Schwung bei der Abfahrt nicht für die nächste Steigung nutzen, denn fast immer wurde man durch ein geschlossenes Tor gebremst. Die Bemühungen wurden aber belohnt und so war der Aufstieg auf die etwa 150 m mit einer traumhaft weiten Aussicht verknüpft. Wir machten kurz Pause und fuhren dann anschließend sehr entspannt weiter Richtung Campingplatz. Der Weg dort hin war nur noch reine Formsache und so radelten wir entlang am Meer auf flachen Wegen Richtung Tagesziel. Bei einem Stopp an einem Supermarkt versorgten wir uns noch mit frischem Mineralwasser und kurz darauf waren wir auch schon am Campingplatz angekommen. Als wir einen Platz gefunden hatten, bauten wir unser Zelt auf und versuchten den Schatten, den es gab zu nutzen und ein wenig zu schlafen. Während ich schlief erledigte Sarina ein paar Sachen, sie holte Wasser und machte sich etwas zu Essen. Nachdem sie fertig mit kochen und essen war ging sie noch duschen und ich kümmerte mich währenddessen um meinen Hunger. Mit vollen Bauch, begab ich mich dann auch noch zu den duschen und freute mich als ich wiederkam über den nahenden Sonnenuntergang. Unser Platz lag genau hinter Dünen und dem Strand. So machten wir noch einen Spaziergang dort hin. In der Ferne konnten wir einige Menschen auf großen Felsen entdecken, wir gingen neugierig dort hin und stellten fest, dass dort sowohl Kinder als auch Erwachsene damit beschäftigt waren Krabben/Krebse zu fangen. Wir entdeckten noch ein paar Seesterne und genossen anschließend die untergehende Sonne bevor wir wieder zum Zelt zurückkehrten und uns schlafen legten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 28 km</em><br />
<em>Zeit: 6 Std 09 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 4,61 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 387 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 12<br />
</strong><strong>Brusund nach Olbor</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-08-01-431 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662764096/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5026/5662764096_d79e1688a3_z.jpg" alt="Norwegen-2008-08-01-431" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie die letzten Tage auch begrüßte uns beim aufstehen die Sonne. Leider gab es keine Brötchen mehr und so mussten wir auf ein Frühstück am Campingplatz verzichten. Nachdem wir unsere Sachen zusammen gepackt hatten machten wir uns auf den Weg zum in Richtung Olbor. Dort wollten wir eigentlich zwei Nächte verbringen doch irgendwie kam es anders. Kurz nachdem wir den Campingplatz verlassen hatten machten wir nach ein paar Kilometern halt an einem Supermarkt und frühstückten erst einmal. Die Strecke sollte nicht mehr anstrengend werden aber ein wenig abenteuerlich. So kamen wir nach mehreren Kilometern Straße auf einen schmalen Weg der direkt am Meer entlang ging. Auf der einen Seite Feld mit Kühen oder Schafen und auf der anderen Seite das Meer mit fast unendlicher Weitsicht. Abenteuerlich war dann die später zu überquerende Brücke. Wir haben die Räder über die Brücke geschoben und auf das fahren verzichtet. Der restliche Teil des Tages verlief dann nur noch auf der Straße und bot nicht wirklich irgendwas Spannendes. So kamen wir mehr als erholt auf dem Campingplatz in der Nähe von Olbor an. Zuvor hatten wir uns noch mit Bier und mit ein wenig Grillfleisch eingedeckt. Zu unserem Schrecken war der Campingplatz völlig überfüllt und es herrschte dort ein totales Chaos. Jeder stellte sich so hin wie er wollte und so blockierte das ein oder andere Wohnmobil das andere. Nach einiger Zeit hatten wir dann auch einen Platz für unser Zelt gefunden. Nachdem aufbauen gab es dann Grillfleisch aus der Pfanne dazu Kartoffelbrei und Tomatensoße. Sehr lecker alles zusammen. Das es eine unruhige Nacht werden könnte hätte ich nicht gedacht, gut das der Tag nicht so anstrengend war, sonst wär ich Amok gelaufen. Da der Campingplatz so voll war, war es in der Nacht extrem laut. Ein paar betrunkene/angetrunkene unterhielten sich lautstark und sangen ab und an ein Lied und das bis spät in die Nacht hinein. Gott sei dank fing es irgendwann an zu Gewittern und kräftig zu regnen und so kehrte schnell Ruhe ein (mal abgesehen vom Gewitter). Noch etwas später wurde ich nochmal wach und wir bekamen Besuch von einer norwegischen Waldkatze, die sich an unseren Resten zu schaffen machte. Aber auch die war schnell vertrieben und so konnte ich wieder einschlafen. Sarina schlief die ganze Zeit tief und fest und bekam wenig von allem mit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 56 km</em><br />
<em>Zeit: 7 Std</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 8,07 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 346 m</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tag 13, 14 und 15<br />
</strong><strong>Von Olbor nach Stavanger</strong></p>
<p><a title="Norwegen-2008-08-04-462 von Mit dem Fahrrad unterwegs bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mitdemfahrradunterwegs/5662767782/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5184/5662767782_16a2e6b198_z.jpg" alt="Norwegen-2008-08-04-462" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Morgen ging es von Olbo weiter nach Stavanger. Da der Camping-Platz in mitten von Kuhweiden lag, entschlossen wir uns weiter bis nach Stavanger zu radeln. Nachdem wir gefrühstückt und alle Sachen gepackt hatten, ging es los, immer den Schildern nach. Nach einer Weile und einigen Möhren-Feldern weiter, waren wir uns nicht mehr so sicher, wo wir hin radeln sollten. Das Schild Richtung Stavanger zeigte nach links, unsere Karte zeigte nach rechts. So fuhren wir erstmal unserer Karte nach. Nach einer Weile wurde die Fahrradstrecke unübersichtlicher, so dass wir uns entschlossen, wieder bis zu dem Punkt zu fahren, wo wir unserer Strecke noch sicher waren. Wieder am mysteriösen Schild angelangt fuhren wir diesmal links entlang, so wie es das Schild anzeigte. Nach kurzem und flachem radeln kamen wir zu dem Stavanger Flughafen. Wir bekamen leider keine landende oder startende Maschine zu sehen, jedoch fuhren einige auf dem Rollfeld, welches gefühlte 10 Meter entfernt lag. Kurz hinter dem Flughafen, der gegenüber vom Strand lag, kamen wir zu einer langen Brücke, die nach Stavanger führte. Wir fuhren die für uns letzten Hügel hinauf. In der Stadt angekommen zog sich die Strecke nun doch noch ein wenig. Immer wieder Berg rauf und mit saus und braus runter, wie so oft auf unserer Reise, nur diesmal kämpften wir uns von Kreisverkehr zu Kreisverkehr. Auf einem Campingplatz ein paar Nächte zuvor, bekamen wir von einem netten Ehepaar bzw. ‚Nachbarn’ den Tipp in Stavanger den Campingplatz Mosvangen anzusteuern. Dieser Sollte nicht weit von der Innenstadt entfernt liegen. Dieser war dann zu unserem Glück auch in Stavanger ausgeschildert, weil der Campingplatz auf unseren Fahrradkarten nicht mehr zu entdecken war. Noch einmal bergauf und dann kamen wir auch schon zu einer Art Wald und fuhren dort hinein. Vor dem Campingplatz lag die Jugendherberge von Stavanger. Wir entschlossen uns erst dort zu übernachten, weil wir zwei Nächte bleiben wollten, bis unser Zug zurück nach Oslo fuhr. Später entschieden wir uns um und bezogen den Campingplatz. Nachdem wir uns einen Platz gesucht hatten, das Zelt aufgebaut und uns geduscht hatten, machten wir uns auf die Innenstadt von Stavanger zu Fuß zu erkundschaften. Mit einem Stadtplan bewaffnet ging es los. Quer über den Campingplatz durch einen kleinen Wald, über eine Brücke, durch ein paar Nebenstraßen und nach ca. 15 Minuten waren wir da. Wir landeten direkt im Altstadtviertel und zogen weiter in Richtung Hafen. Dort gab es einen Fischmarkt, der natürlich schon geschlossen hatte, und viele kleine alte bunte Häuser mit Bars. Im Gasthafen stand eine riesen große Yacht und eine art Piratenschiff. Nachdem wir uns den Hafen angeschaut hatten, wanderten wir noch durch die kleinen Gassen und Straßen von Stavanger. Wir fanden ein Viertel, in dem jedes kleine Haus eine andere bunte Farbe hatte und in jedem war ein anderer bunter Laden drin. Schließlich wollte Martin etwas essen und wir landeten bei McDonalds, welches wirklich teuer war. Nicht so teuer wie unser Pizza-Erlebnis, aber im Gegensatz zu einem deutschen McDonalds sehr teuer. Auf dem Rückweg zum Campingplatz schauten wir uns noch den Bahnhof in Stavanger an, damit wir schon mal eine Ahnung hatten, wo wir übermorgen hin mussten. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Fahrrad nach Stavanger. Es war wirklich ungewohnt ganz ohne Gepäck zu fahren. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit, die Stadt zu erkundschaften und so stellten wir unsere Fahrräder am Fischmarkt am Hafen ab. Wir hatten eigentlich die Fahrradgarage in Stavanger gesucht, aber nicht gefunden. Heute konnten wir uns auch die Geschäfte angucken. U.a. ein H&amp;M und ein kleines Einkaufszentrum. Auf dem Platz hinter dem Hafen und dem Fischmarkt gab es einige wenige Verkaufsstände. Dort gab es auch einen Stand mit Wollmützen oder Wollpullis. Ich besorgte Mützen als Mitbringsel und die Verkäuferin nahm sogar Euro an. Über den Wechselkurs wusste sie bescheid, sprach jedoch englisch. Als wir hungrig wurden gingen wir zum Bagel-Buddie. Dort gab es die leckersten Bagels in vielen verschiedenen Sorten, mit Frischkäse bestrichen und u.a. mit Salat belegt. Fast so wie bei Subway. Wir schauten uns danach noch eine Fotoausstellung an und am Nachmittag kauften wir uns auf dem Fischmarkt Krabben und pulten uns diese anschließend sofort am Hafen. Auf dem Weg zurück zum Campingplatz gingen wir noch in einen Supermarkt einkaufen. Wir besorgten und Brötchen, Weintrauben, Joghurt und Bier. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein zurück. Das sollte nicht lange so bleiben. Gegen Abend fing es richtig an zu plästern und es bildeten sich riesige Pfützen auf der Zeltwiese. Wir blieben trocken, nur unsere Nachbarn gingen fast unter. In der Nacht hörte der Regen endlich auf. Am nächsten Morgen stand unsere Rückreise an. Grade als wir das Zelt einpacken wollten fing es wieder an zu regnen und hörte kaum auf. Wir stellten uns noch eine Zeit unter und fuhren nach einiger Zeit zum Bahnhof. Dort hieß es dann erstmal wieder warten, bis der Zug spät abends nach Oslo fuhr. Wir mussten fast 12 Stunden warten. Irgendwo hin gehen war kaum möglich, da wir ja die Fahrräder mit unserem Gepäck dabei hatten und jemand immer dabei bleiben musste. Nach einigen Stunden kam eine ältere Frau zu uns und fragte sofort auf Englisch, ob wir noch längere Zeit hier sitzen würden und auf ihr Gepäck aufpassen könnten, da sie sich ein wenig die Stadt ansehen wollte. Das taten wir auch, wir hatten ja eh nicht vor uns vom Fleck zu bewegen und nach ca. einer Stunde kam die Frau zurück, bedankte sich und nahm ihr Gepäck wieder mit. Dann, nach einer ewig langen Zeig, konnten wir dann endlich in unseren Zug steigen. Unsere Räder und das Gepäck mussten wir im Letzten Waggon verstauen. Auf unseren Plätzen lag für jeden von uns eine Decke, eine Schlafmaske und Ohrenstöpsel, da wir die ganze Nacht durch bis nach Oslo fahren würden. Zum Glück konnten wir fast die ganze Nacht durch schlafen und wir befanden uns schneller in Oslo als gedacht. Von dort aus fuhren wir sofort mit einem anderen Zug weiter zum Flughafen. Dort mussten wir auch noch mal warten und schliefen abwechselnd auf den Sitzbänken ein. Als wir eingecheckt hatten schauten wir uns noch die Duty-Free Shops an. Man hätte auch ein Rentierfell kaufen können, wenn man wollte. Der Alkohol und die elektronischen Geräte wie ein iPod kamen uns eher teurer als in Deutschland vor. Als letzte Mahlzeit in Norwegen gönnten wir uns Toast, einmal mit Lachs und Kaviar und einmal mit Shrimps und Kaviar. Lecker! Am Gate angekommen, zeigte die Anzeige auf einmal einen anderen Flug an und wir mussten zu einem anderen Gate wechseln, die Piloten und Stewardessen im Schlepp. Beim warten auf Einlass in das Flugzeug trafen wir noch einen Passagier aus Deutschland wieder, der auf dem Hinflug schon neben uns saß und unterhielten uns noch ein wenig über unsere Norwegen-Erlebnisse. Dann konnten wir endlich ins Flugzeug. Wir starteten in Norwegen bei kaltem, nassen Wetter und landeten in Deutschland bei schwülen 30 Grad.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gesamt Strecke: 33 km</em><br />
<em>Zeit: 3 Std 46 min</em><br />
<em>durchschnittliche Geschwindikeit: 8,79 km/h</em><br />
<em>Aufstieg: 270 m</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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